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Sicherheit im Internet: Tipps, wie Sie Ihre Privatsphäre schützen können

Unser Leben spielt sich immer mehr im Internet ab, denn die Angebote von sozialen Netzwerken und neuen Technologien sind sehr verlockend und machen Kommunikation – und vieles mehr – komfortabler. Je mehr wir uns jedoch in dieser digitalen Welt bewegen, umso wichtiger wird es, vorsichtig mit den eigenen Daten umzugehen und sich nicht freiwillig zum gläsernen Bürger zu machen.

1. So wenig wie möglich persönliche Daten angeben, auch wenn man nach mehr gefragt wird

Wenn es nach den Betreibern von Lieferdiensten, Onlineläden oder auch Banken ginge, würden Sie bei der Anmeldung so ziemlich all Ihre Daten angeben. Ihre Daten sind jedoch wertvoll und Sie sollten nur angeben, was wirklich nötig ist (meist mit einem Stern markiert). Doch selbst hier können Sie tricksen. Wenn es nicht nötig ist, dass sich der Anbieter des Dienstes bei Ihnen meldet, schadet es nicht, eine falsche Emailadresse anzugeben oder einen Zahlendreher in die Telefonnummer einzubauen.

2. Laptop-Kamera abkleben

Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten Webcams zu hacken und der Schutz vor solch einem Angriff beginnt bei einer aktiven Antiviren-Software und endet bei manchen beim Abkleben der Kamera. Laut einem PC-Experten ist das nicht paranoid, sondern tatsächlich vernünftig. In der Vergangenheit sei es sogar schon Schülern gelungen, Webcams zu hacken und deren Besitzer auszuspionieren.

3. Sicherheit im Internet und Datenschutz durch starke Passwörter

Das Dilemma mit den Passwörtern kennt jeder. Natürlich möchte man seine persönlichen Konten so gut wie möglich schützen, doch oft steht der Komfort im Weg und viele Nutzer greifen doch zu den immer gleichen Standardpasswörtern. Diese kann man sich natürlich leichter merken, besonders wenn man überall das gleiche Passwort angibt. Doch gängige Passwörter lassen sich sehr schnell knacken.

Doch es gibt auch sichere und einfache Lösungen. Der Einsatz eines Passwortmanagers ist wahrscheinlich die nutzerfreundlichste und zugleich sicherste Lösung. Sie müssen sich nur noch das Passwort für den Manager merken und die restlichen Passwörter generiert der Passwortmanager für Sie.

Chip.de empfiehlt seinen Lesern ein Masterpasswort zu generieren, das auf keinen Fall ein Wort beinhalten darf. Ein guter Trick ist, sich einen Satz zu merken, und von allen Wörtern des Satzes die Anfangsbuchstaben als Passwort zu nutzen. ItmiKmMu3SZ wäre so ein Beispiel mit dem leicht zu merkendenden Satz „Ich trinke morgens immer Kaffee mit Milch und 3 Stückchen Zucker“. Wenn Sie keinen Passwortmanager nutzen wollen, können Sie dieses Masterpasswort mit jeweils einem seitenspezifischen Passwort kombinieren, das jedoch auch nur für Sie schnell erschließbar sein sollte. So können Sie sich Ihre Passwörter besser merken und trotzdem Ihre Accounts gut schützen.

4. Daten und Datentransfers verschlüsseln

Daten, die Sie online speichern oder verschicken, sollten immer verschlüsselt sein, da man sonst darauf hoffen muss, dass die Betreiber eines Onlinespeicherdienstes für deren Sicherheit sorgen. Dies ist jedoch oft nicht der Fall.

Die Dateien – insbesondere, wenn es sich um vertrauliche Daten handelt - sollten verschlüsselt sein, so dass sie bei einem Hackerangriff auf Ihr Cloud-Konto oder den Anbieter nicht abgegriffen werden können.

Fazit

Die tägliche Nutzung des Internets in immer mehr Bereichen des beruflichen und privaten Lebens erfordert einen vorsichtigen Umgang mit den eigenen Daten. Wenn Sie diese Tipps beachten, können Sie die Vorteile und Nutzen der digitalen Welt voll ausschöpfen, ohne die eigene Privatsphäre aufzugeben. Nehmen Sie die Verantwortung für Ihre Daten selbst in die Hand und weigern Sie sich, ein gläserner Bürger in unserer digitalen Welt zu werden.

Hier geht es zum Originalartikel:

https://www.boxcryptor.com/de/blog/post/five-tips-to-protect-your-privacy/

Rebecca Sommer | Cyber Security Writer 

Hier der Artikel von Rebecca Sommer als Download pdf Datei


Sicherheit im Internet
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